Leben in und um die Eiskaut
Archiv für April 2011
Katze in Fleisbach angeschossen
05. Apr
Wie mittelhessen.de gemeldet hat, wurde diese Woche eine Katze in Fleisbach angeschossen. Die Besitzer fand das Tier in der Mozartstraße. Ein Tierarzt entdeckte dann ein Projektil von einem Luftgewehr. Es war eine Notoperation erforderlich, gleichwohl ist das Tier seitdem an den Hinterbeinen gelähmt.
Wir finden, man sollte den Unbekannten in ein russisches Arbeitslager stecken. Diese Tierquälerei ist einfach abscheulich.
Frohe Ostern – Nachwuchs auf der Weide
03. Apr
Es ist definitiv Frühling. Das sieht man nicht nur an den frischen Knospen an Bäumen und Sträuchern, sondern hört es auch am Geblöke auf der nahen Schafsweide. Und seit wenigen Tagen gibt es Nachwuchs. Süsse kleine Lämmer hoppeln über die Wiesen. Wir wünschen Euch von ganzem Herzen “Frohe Ostern” – möget ihr nicht in einem Kochtopf enden.
Wir haben übrigens alle gezählt. Nach Ostern kommen wir wieder und zählen erneut. Wenn nur ein Lamm fehlt, stellen wir ein “Mörder, Mörder!” Schild auf. Und in der Zwischenzeit dürfen die Eltern gerne mal zum Frisör. Einige sind krass rastamäßig unterwegs.
Alle Bilder von unserer heutigen Lamm-Show:
Horrortod auf der Eiskaut
03. Apr
Der Titel mag etwas reißerisch erscheinen, trifft es aber ziemlich genau. Jedes Jahr im Frühling zieht es die Kröten aus ihrem Winterlager zum laichen. Dummerweise liegt auf ihrem Weg die Westerwaldstraße aka K81 zwischen Fleisbach und Merkenbach. Die Überquerung finden im wesentlichen zwischen dem Fleisbacher Ortsschild und dem Grundstück der PTM GmbH statt.
Zum Einbruch der Dunkelheit beginnt die Wanderung und schon bald säumen Dutzende von Leichen die Straße. Zwei Hinweisschilder in beide Richtungen machen die Autofahrer auf die Wanderung aufmerksam. Wenn man langsam fährt kann man den Kröten ziemlich gut ausweichen. Einige rücksichtslose Raser schert das aber wenig – es wird weiter gerast was das Gaspedal hergibt. Es hat den Eindruck einigen Zeitgenossen würde es fast sogar Spaß machen möglichst viele Kröten zu “erwischen”.
Ein bisschen mehr Rücksicht und viele Kröten mehr würden es über die Straße schaffen. So finden sich viele in den Mäulern von Raben und Elstern wieder. Bleibt zu hoffen, dass bei einer Sanierung der Straße ein Krötenzaun mit Tunnel geschaffen wird.
Aber auch andere Zeitgenossen haben kein einfaches Leben. Diese Blindschleiche hat es auch nicht über den Feldweg im Fleisbachtal geschafft.

























