Skitour Eiskaut-Style

Manchmal kommt man wie die Jungfrau zum Kind. Vor zwei Wochen kamen die neuen Skis und kurz darauf setzte das „Schneechaos“ ein. Letzteres nannte man in früheren Zeiten übrigens einfach nur Winter. Am Wochenende hatten wir die umliegenden Skigebiete unsicher gemacht und konnten die Skis ordentlich testen. Prädikat: Besonders wertvoll. Die Völkl Maujas mit der Diamir Freeride Pro machen einen schlanken Eindruck und sind auch On-Piste gut zu fahren.

Und wenn schon soviel Schnee liegt, könnte man doch auch kleine Afterwork-Tour machen. Insbesonders bei einer so tollen Vollmond-Nacht. Also Felle auf die Bretter, Stirnlampe an die Mütze genagelt, die Skier vor der Haustür angeschnallt, auf dem Feldweg gegenüber und hoch zum Merkenbacher Wasserturm.

 

Tourübersicht

 

Es gab natürlich keine Spur, die musste ich mir selbst machen. Im mehr als kniehohen verharschten Schnee war das eine gute sportliche Betätigung. Auch wenn es auf 2,6km nur knapp 150hm waren. Am Wasserturm habe ich eine kleine Runde gedreht und die Abfahrtsstrecke nach Merkenbach für die nächste Tour erkundet. Nach einem kurzen Stück bergauf, konnte ich dann die Felle abziehen und es bergab schön laufen lassen. Im Dunkeln – nur mit der Stirnlampe –  muss man überhaupt nicht schnell fahren um Spaß zu haben. Ich konnte es dann bis (fast) vor die Haustür laufen lassen und war nach 1h wieder zurück.

Das muss unbedingt wiederholt werden – solange wir noch so herrlich viel Schnee haben.

 

Tourdaten bei Everytrail.com

Google Maps

Hallo von der Eiskaut

Heute starte ich meinen zweiten Blog: Eiskaut.de – das Leben in und um die Eiskaut.

Dieses private Weblog von Petra und mir kommt von der Eiskaut im Lahn-Dill Bergland. Hier schreiben wir über Regionales aus dem Lahn-Dill-Kreis (aka LDK) in Mittelhessen. Das iPhone, Twitter, Internet & Co. sind weitere Themen von Eiskaut.de. Außerdem schreiben wir über unsere privaten Erlebnisse und was uns sonst noch beschäftigt. Alles erreichbar über eiskaut.de und fleisbach.de.

Eiskaut.de

Was ist denn die „Eiskaut„? Die Eiskaut ist eine Gemarkung im Nordwesten des kleinen Örtchens Fleisbach. Fleisbach liegt in Mittelhessen, irgendwo zwischen Frankfurt, Kassel und Dortmund, im Lahn-Dill-Bergland.

Hier wohnen wir, direkt “Vor der Eiskaut”. Die Eiskaut liegt zwischen dem Ort und den angrenzenden Wald. Sie besteht aus Streuobstwiesen, Schafweiden und buschiger Kulturlandschaft. Und daher hat dieser Blog seinen Namen.

Eiskaut

Mein JeeperMTJs JCC Blog bleibt natürlich bestehen und dort schreibe ich wie gewohnt über die Themen Jeep, (Geo-)Caching und Climbing sowie dem Leben draussen. Alle dort veröffentlichten Artikel, die nicht in diese Themengebiete passen, habe ich in dieses Blog transferiert. Das JCC Blog läuft zunächst noch weiter über Blogger.com, aber ich plane auch hier den Wechsel auf WordPress. Allerdings auf meinen eigenen Server über WordPress.org. Dieser Blogtransfer war dazu ein erster Test. Außerdem war es mir wichtig mich im JCC Blog auf die Kernthemen zu konzentrieren und das private Weblog mit regionalen Themen an anderer Stelle zu veröffentlichen.

Der Umzug:

Zunächst habe ich das Blog auf WordPress.com transferiert. Insgesamt wurden 29 Beiträge mit Kommentaren und Kategorien von Blogger.com importiert. Dies lief über die WordPress-Importschnittstelle und der Import war einigermaßen problemlos. Das einzige Problem war die Formattierung der Schriften, wo ich nochmals Hand anlegen musste. Nach einigen Tagen realisierte ich die Einschränkungen von WordPress.com und habe kurzerhand alles auf eine selbst gehostete Domain umgestellt.

Der Umstieg von WordPress.com auf WordPress.org war relativ unkompliziert. Auch die Installation von WordPress 2.8.4. war kein Problem, obwohl ich die schlimmsten Befürchtungen hatte. Ich hatte den gesamten Umzug lange vor mir hergeschoben, aber es hatte sich als nicht so so dramatisch herausgestellt. Jedoch habe ich auch nur einen kleinen Teil (ca. 10%) herausgelöst und keinen Komplettumzug gemacht. Das hatte die Komplizität nochmals erhöht und das Timing wäre deutlich wichtiger gewesen. Durch den Teilumzug konnte ich alles Stück für Stück durchführen.  Bis auf weiteres sind die Beiträge auch noch im JCC Blog zu finden. In einigen Wochen werde ich sie dort aber (zwangsläufig) löschen. Zum Umzug und den einzelnen Schritten werde ich noch eine ausführliche Anleitung schreiben, wenn ich die Restarbeiten an Eiskaut.de erledigt habe. Mit WordPress.org bin ich sehr zufrieden und der Funktionsumfang gegenüber Blogger.com ist schon beachtlich. Jedenfalls macht das Bloggen so definitiv mehr Spaß!

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen und würde mich freuen, wenn Ihr regelmäßig vorbeischaut oder meinen RSS Feed abonniert.

Freagle Station auf der Eiskaut

Seit letzter Woche gibt es auf der Eiskaut eine offizielle Freagle Station.

Was ist den Freagle? Freagle.org ist Netzwerk von Outdoorern, die sich gegenseitig einen kostenlosen Platz zum Zelten und Wasser zur Verfügung stellen. Ähnlich wie Couchsurfing, nur eben draussen. Dieses Web-Projekt aus Deutschland wurde erst Mitte des Jahres gestartet und befindet sich offiziell noch in der Betaphase.

Kann jeder mitmachen? Ja, aber Voraussetzung ist, dass man selbst eine Möglichkeit zum Zelten anbietet. Nach der Anmeldung muss man seine Campsites hinzufügen. Nach der sogenannten Verifizierung bekommt man dann Zugriff auf die Karten mit allen Freagle Stations. Ebenso erhält man dann die Freagle Card, die man zum Zelten an den Freagle Stations benötigt.

Im ersten Monat nach dem Start kann man bereits über 200 Mitglieder und 53 verifizierte Freagle Stations verzeichnen. Mittel- bis langfristiges Ziel ist es, ein flächendeckendes Netz in Deutschland und auch weltweit zu schaffen.

Wer keinen Garten oder Grundstück besitzt, kann man auch auf anderen Wegen Zugang erhalten. Auf der anderen Seite lebt ein solches Netzwerk von der Gastfreundschaft und dem Angebot von Campsites. Der Name Freagle setzt sich aus „Free“ und „Eagle“ – frei wie ein Adler – zusammen. Diese Namensgebung zielt darauf ab, dass sich Trekker, Backpacker und Outdoorer vernetzen und eine Infrakturstur für unkomplizierte Übernachtungen aufbauen. Daher auch der Claim „Outdoor 2.0.“.

Speziell in Deutschland ist es gerade für Wanderer, z.B. auf den vielen neuen Premiumwanderwegen, schwierig kostengünstige Übernachtungen zu finden. Oder eine mehrtägige Tour mit geringen Kosten zu ermöglichen. Und Wildcampen ist oft mit erhöhtem Adrenalin-Ausstoss verbunden und kann auch den Geldbeutel arg belasten. Aber auch für den Wochenend-Trip in heimatlichen Gefilden oder den kostengünstigen Kurztripp ist Freagel eine Alternative.

Seit Anfang August gibt es mit dem „Jeeper Lawn“ auf der Eiskaut eine weitere Freagle Station. Unser Camp ist seit kurzem online und „verifiziert“. Jetzt warten wir ganz gespannt auf den FTF – First to Freagle. Die Location dürfte u.a. für Fernwanderer auf dem Westerwald- oder Rothaarsteig interessant sein, die mit dem Zelt unterwegs sind.

Eine Frage bekomme ich immer wieder gestellt: Wo gehen die „Freagles“ auf Toilette? Nun, entweder können sie unser Gäste-WC benutzen. Sind wir aber unterwegs oder während der Nacht, gibt es eine tolle Lösung von unserem Lieblingsausrüster: die Outdoor-Toilette.

Die Idee des „weltweiten kostenlosen Zelten“ hat in meinen Augen sehr viel Charme. Im Gegensatz zum Couchsurfing muss man auch keinen „Fremden“ in sein Haus lassen;  dieser Umstand hatte uns bisher auch vom Couchsurfing abgehalten.

Schaut doch einfach bei Freagle vorbei. Vielleicht habt Ihr noch etwas Platz im Garten frei oder sucht Euch einfach einen kostenlosen Zeltplatz für den nächsten (Kurz-)Trip.

Freagle Webseite
Freagle auf Twitter
Podcast zum Thema: Geo Audio – Couchsurfing in Südamerika