Traditionelle Wanderung Sinner Klippen und Hörregebirge

Für 2017 gab es ein kein Indian Summer Hiking Event der Neigungsgruppe Geocaching. Daher fiel unsere Wahl für die körperliche Ertüchtigung am #TDE2017 sehr schnell auf die „Wanderung über die Sinner Klippen und das Hörregebirge“. Wobei natürlich „Gebirge“ schon eine gewisse Dramatisierung darstellt. Gleichwohl ist die Hörre eines der größten geschlossenen Waldgebiete in Hessen.

Hörre-Wanderung 3. Okt.

Angeboten wurden zwei Varianten: Eine kurze 10km Strecke und die lange 16km Strecke. Beide Streckenführungen fanden in weiten Teilen auf dem Lahn-Dill-Bergland Wanderweg „Extratour Dernbachwiesen“ statt und durchqueren dabei die Hörre.

Start war am Waldschimmbad in Sinn. Zunächst brauchten wir die Top-Secret Zugangskarten.

Hier gab uns der Häuptling den Segen für den Marsch und schickte die 320 Wanderer auf die Strecke.

Ein erstes Highlight wartete an den Sinner Klippen auf die Wanderer: Der tolle Ausblick in das Dilltal und Rehbachtal.

Die Markierung war immer tiptop.

Die Wegführung war immer sehr abwechslungsreich und aufgrund der Witterung sowie der vielen Zwei- und Vierbeiner mit einigen „2 Schritte vor, 1 Schritt zurück“-Passagen garniert.

Kurz vor dem Stützelberg gab es eine erste Getränkestation und kurz darauf teilte sich die Strecke. Die kurze Strecke zweigte hier auf fast direktem Weg zum Naturfreundehaus in Ballersbach ab.

Nach der Streckenteilung gingen wir auf der langen Strecke. Hier erreichten wir nach kurzer Zeit den Jahntempel.

Diese Route durchquerte in einem großen Bogen die Dernbachwiesen. Quer durch die Hölle äh Hörre.

Hier fanden wir wenig Beachtung.

Die Versuchung war groß. Der geneigte Geocacher kennt die Stelle.

Zu groß! 🙂

Ein erstes Zwischenhoch erreichte uns.

Und dann ging es zur Speisung der hungrigen Wanderer am Naturfreundehaus in Ballersbach. Pünktlich zum Mittagessen gab es einen kurzen Regenschauer.

Die Organisation war absolut großartig. Sehr leckeres Essen und keine Warteschlange. Frisch gestärkt ging es auf den Rest der Strecke und den Anstieg Richtung Rennweg. Von der Höhe ging es direkt zum Waldschimmbad – unserem Ausgangspunkt – zurück.

Dort warteten auch Bürsten und Wassereimer für die Schuhe. Wir sahen nämlich knieabwärts aus wie die sprichwörtlichen Wildschweine. Ich orakele: heute verschwinden ca. 320 Paar Hosen in Waschmaschinen.

Vielen Dank an die vielen fleißigen Hände, die diese Veranstaltung ermöglicht haben. Es hat uns sehr gut gefallen und wir kommen nächstes Jahr bestimmt wieder.

Streckenverlauf: