Heisterberger Weiher in Flammen 2009

Traditionell findet am ersten Wochenende im August der “Heisterberger Weiher in Flammen” statt. Diesmal fiel die Veranstaltung auf Samstag, den 1. August.

An dem Badesee im Westerwaldzwischen Herborn und Rennerod wird nach Einbruch der Dunkelheit ein ordentliches Feuerwerk abgebrannt. Zuvor ziehen Schiffchen kleine Lämpchen über den See und ein Bootskonvoi mit Fackel umrundet den See.

Für 5€ Eintritt kann man an diesem Spektakel teilheben und seine Karre parken. Neben den Feuerwerk gibt es auch noch eine kleine Kirmes und Fressbuden. Mit der Dämmerung versammeln sich dann die Tausenden von Besuchern auf den Wiesen um den See.

Das Feuerwerk war dieses Jahr sehr ordentlich. Sehr ordentlich war der Stau nach dem Feuerwerk, was die kleinen Kreisstraßen rund um Heisterberg trotz eines Großaufgebots der örtlichen Feuerwehr sowie der Polizei überforderte. Dank Jeep fanden wir eine Abkürzung durch einen Graben und waren so deutlicher schneller auf der Straße Richtung Heimat.

Wart Ihr auch da? Schreib doch einen kleinen Kommentar.

Dillenburger Entenrennen 2009

Am heutigen Samstag fand das 8. Dillenburger Entenrennen 2009 statt. Es war eine gute Gaudi, auch wenn unsere Enten ziemliche Loser waren und jetzt auf den Ehrentod vorbereitet werden.

Dillenburger Entenrennen

Tausende von kleinen Kunststoffenten schwimmen um die Wette. Hierbei müssen die kleinen Schwimmer ihr Können unter Beweis stellen und die gefährlichen Klippen und Stromschnellen der Dill bezwingen. Dabei haben nur die schnellsten der Rennenten eine Chance auf einen Sieg.

Wie kann ich teilnehmen?
Durch Kauf eines Wettscheines für eine oder mehrere der original Dillenburger Rennenten bei einer der Vorverkaufsstellen oder am Tag der Veranstaltung am Start. Jeder Wettschein hat eine Nummer, die einer der Enten zugeordnet ist.

Wo findet das Rennen statt?
Auf der Dill, dem namensgebenden Fluss von Dillenburg. Für Ortskundige: Zwischen Obertor- und Untertorbrücke.

Wer organisiert das Spektakel und wohin gehen die Erlöse?
Organisator ist das Round Table 75 Dillenburg und die Erlöse gehen an gemeinnützige Zwecke.

Auszüge aus den Entenrennen-Spielregeln:

  • […] Von anderen, nicht autorisierten Personen gestartete Enten werden disqualifiziert.
  • […] Dabei ist es völlig egal, in welchem Zustand die Enten im Ziel angekommen: kopfüber, kopfunter, seitlich liegend oder völlig erschöpft …
  • […] Rennenten, die im Verlauf des Rennes untergehen, werden mangelnder Qualifikation disqualifiziert.

Tja, unseren Enten waren schon “Lame Ducks”. Offensichtlich befanden sie sich nicht im Ausreisserfeld, welches schon kurz nach dem Start einen großen Vorsprung hatte. Dieses erreichte als erstes die Stromschnellen und das gefährliche Wehr. Zwei Ausreisser mussten vor dem Ziel aufgeben und wurden von den bisher 3. und 4. platzierten Enten überholt. Eine blaue Ente holte sich dann den Sieg. Die “richtigen” Enten auf der Strecke waren richtig verstört, als ihnen über 1800 blaue und grüne “Verwandte” entgegen geschwommen sind. Habe ich schon erwähnt, dass wir Loser-Enten hatten?

Photoalbum vom Rennen
Ergebnisliste vom Dillenburger Entenrennen

Funtensee: Der Kältepol Deutschlands?

Am Funtensee wurden gesten wieder über -36°C gemessen. Ist der Funtensee wirklich der Kältepols Deutschlands?

An Weihnachten 2001 registrierte die am Funtensee gelegene Station von Meteomedia mit −45,9 °C die tiefste in der Bundesrepublik je gemessene Temperatur; daher gilt der Funtensee als der „Kältepol“ Deutschlands. Erklärbar ist dieser extreme Wert durch die besondere Lage des Sees:

Er ist rings von Bergen umschlossen und liegt in einem Becken. Im Winter können die Strahlen der tiefstehenden Sonne hier kaum eindringen. In klaren Nächten strahlt die Restwärme ab. Da die kalte Luft nicht abfließen kann, bildet sich ein Kaltluftsee. Am 25. Januar 2000 wurde direkt am Funtensee eine Temperatur von −45,8 °C gemessen, 100 m oberhalb lag die Temperatur bereits rund 27 °C höher.

Quelle Wikipedia

Die besondere geografische Lage führt zu diesen Extremwerten am Funtensee. Seit Meteomedia von Jörg Kachelmann dort die Wetterstation betreibt, finden die Werte auch den Weg in das Fernsehen. Sehr zum Leidwesen der Hoteliers in Berchtesgaden, den Tourismusbehörden und der Nationalparkverwaltung. Alle haben Angst, dass die Menschen (aka Touristen) glauben am Königsee muss man auch im Sommer lange Schlüppies tragen.

Interview mit dem Meteorologen Jörg Kachelmann zum Funtensee
Website der Nationalparkverwaltung über den Funtensee
Bericht im Berchtesgadener Anzeiger
Geocache “Beim Kältepol” (GCK8RH)
Tiefstwerte der vergangenen Jahre