XXXIII Fleisbacher Grenzgang (2015)

Am 20.02.2015 ging es auf zum 33. Fleisbacher Grenzgang unter dem Motto “Kniebrecher”. Das offizielle Roadbook beschrieb die Strecke vorab mit “Dorfmitte-Kniebrecher-Bärenklause”. Nach der Begrüssung ging es direkt auf die Strecke und pünktlich hörte auch der Regen auf. Alles gut!

 

Dorfmitte

 

Die Strecke ging vom Treffpunkt “Dorfmitte” über die Steinstrasse hinauf auf den Weg bis zum Wolfsberg. Von dort ging es weiter über die L3046 in Richtung Hirschberg und dann rechts ab über den “Kniebrecher” zurück zum Ausgangspunkt. Im Prinzip ist das fast deckungsgleich mit unserer bevorzugten Laufstrecke. Der anwesende Sinner Bürgermeister sah sich unterwegs gezwungen einen Merkenbacher, der sich mehrere Meter (!) in die Fleisbacher Gemarkung eingeschlichen hatte, buchstäblich in seine Grenzen zu verweisen. 🙂

 

Bockenheimer Landstraße

 

Bei der recht gemütlichen Wanderung wurden insgesamt 355hm überwunden. Unterwegs hatte der TSV Fleisbach auch noch eine Verpflegungsstation aufgebaut und das Rote Kreuz wachte darüber, dass alle heil zurückkamen. Es war super organisiert und unterwegs erfuhren wir vom wie immer bestens informierten Gerhard Menger Interessantes über die Geschichte rund um den Grenzverlauf zwischen Fleisbach und Merkenbach (oder Sinn und Herborn, je nachdem wie man das sieht). Außerdem gab es für jeden Teilnehmer auch einen Ansteckbutton mit einem Motiv des diesjährigen Motto.

 

 

Verpflegungsstation am Oberen Tannenstück bei der Rotbuche
Wolfsberg
Große Schneeverwehungen

 

Jetzt wissen wir auch endlich, warum der Kniebrecher Kniebrecher heisst! Auf der steilen Straße zwischen Beilstein und Merkenbach mussten die Ochsen- und Pferdegespanne tief in die Knie gehen und oftmals brachen ihre Knie unter dem Gewicht.

 

“Kniebrecher”, alte Straße zwischen Beilstein und Merkenbach

 

Zum Abschluss gab es Schlachtplatte in der Bärenklause. Vielen Dank an Gerhard Menger für die tolle Führung und den vielen freiwilligen Helfer für ihren Einsatz. Bis zum nächsten Jahr.

Fleisbacher Grenzgang 2015 at EveryTrail

 

Bericht und Bilder vom Grenzgang auf den Seiten des TSV Fleisbach.

“Die Vögel” – Millionen Bergfinken in Haiger Steinbach

Man rätselt noch warum es Millonen von Bergfinken ausgerechnet nach Haiger-Steinbach zieht. Wir waren jedenfalls zum ersten Mal dort. Aber wir essen auch keine Bucheckern und schlafen nicht in Bäumen. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit kommen Millionen zur Nachtruhe von ihrer täglichen Futtersuche zurück.

Wir waren nicht allein. Mittlerweile gibt es auch eine Imbissbude vor Ort und der Verkehr wird regelt.

 

 

Der Anblick ist aber wirklich sehr beeindruckend. Und das Geräusch auch. O-Ton eines Eingeborenen: “Das ist so ein diffuses Gerrrräusch, fast wie Meerrrrresrrrrauschen.”

 

 

 

Kein Bergfink 😉

 

 

Man sollte ca. 1h vor Sonnenuntergang vor Ort sein wenn man das komplette Programm sehen möchte. Der beste Platz ist der Sportplatz in Haiger Steinbach in der Forsthausstraße.

 

Bericht aus der FAZ.

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Erster Schnee der Saison

Irgendwann im Dezember ist dann doch der erste Schnee erschienen. Zwar nur oben in Greifenstein, aber angesichts der Klimaerwärmung wollen wir mal nicht meckern. Die Gelegenheit nutzen wir für einen kleinen gemütlichen Berglauf nach Greifenstein hoch.

Streckenprofil

 

Greifenstein
Höchster Punkt 438m
Willkommen in Greifenstein
Greifenstein Skipiste
immre noch oben
Zurück durch das Fleisbachtal

Neuer Hochbehälter auf der Hardt

Eine Weile hatten wir uns über merkwürdige Vorgänge im Wald gewundert. Geräumte Waldwege beim letzten Schnee, “Anlieger Frei”-Schilder im Wald, große Löcher und ein LKW-Verkehr wie auf der A5 bei Friedberg.

Dann kamen die Geräusche. Das kann kein Hirsch in der Brunft sein oder ein Jäger. Dann kam die Erleuchtung. Das waren die Vorbereitungen für den neuen Hochbehälter auf der Hardt.

Auf einem kleinen Abendspazierganghaben wir uns den Baufortschritt des neuen Hochbehälters angeschaut. Es geht voran! Und das Gebäude ist groß, sogar sehr groß. Fast 15m hoch. Es soll auch zwei Tanks à 1500 Kubikmeter fassen und Sinn sowie Fleisbach für 40 Jahre mit ausreichend Wasser versorgen.

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Ausschreibung

Wüterich im Fleisbachtal

Bei einer kleinen MTB Tour im oberen Fleisbachtal traute ich meinen Augen kaum. Hier hat es ordentlichen Kahlschlag gegeben. Alle 50m führt eine tiefe Schneise in den Wald. Natürlich muss ein Wald bewirtschaftet werden, aber bitte nicht mit solchen Kollateralschäden. Von den Wegen ganz zu schweigen. Jetzt soll mir bitte aber keiner erklären, daß Mountainbike fahren oder Geocaching dem Wald schadet.

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Die Krötensaison hat begonnen

Die Krötensaison hat wieder begonnen. Leider gibt es schon wieder die ersten Opfer.

 

 

Dieses Jahr findet die Wanderung durch die lange Frostperiode etwas später statt als sonst. Aber der Kröten-Highway auf der K81 zwischen Fleisbach und dem Wanderparkplatz gegenüber des Gewerbegebiets West erfreut sich seit letzter Woche wieder allgemeiner Beliebtheit.

“Runter vom Gas” heißt die Devise. Auch am Straßenrand sitzende Kröten können durch den Luftdruck schnell fahrender Autos das Zeitliche segnen.

 

Wir hatten gerade wieder Besuch im Vorgarten. Da musste ich mir einen anderen Parkplatz suchen. Ich hoffe der Kleine kommt an seinem Ziel an.

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Von Erdmännchen im Vogelpark

Zu Ostern hat der Vogelpark Herborn in Uckersdorf wieder seine Pforten geöffnet. Wir haben die Gelegenheit genutzt um die Erdmännchen (nicht Erdhörnchen!) zu besuchen.

 

Die Jungs sind schon sehr putzig unter ihrer Wärmelampe.

Vogelpark Uckerdorf

 

Wieviele Erdmännchen passen in einen 3/4m Baumstamm? 9!

Vogelpark Uckerdorf
Die Benett-Känguruhs sind noch etwas scheu in ihrem neuen Quartier.

Vogelpark Uckerdorf
Ich durfte die wilden Tiere füttern.

Vogelpark Uckerdorf
Bei diesen Kameraden verkniff ich mir das Streicheln, die Jungs packen gut zu.

Vogelpark Uckerdorf

 

Aber auch ansonsten ist der Vogelpark immer einen Besuch wert. Es wird dort mit viel Engagement gearbeitet und täglich ab 15.00 Uhr finden sogar kostenfreie Führungen statt.

Öffnungszeiten sind von 9.30 – 19.00 Uhr. Weitere Infos auf den Seiten des Vogelparks.

 

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Eine Ballonfahrt, die ist lustig!

Wir wollten immer mal in die Luft gehen – mit einem Ballon wie wir sie immer am Himmel über unserem Zuhause gesehen haben. Den tollkühnen Mann in seiner fahrenden Kiste haben wir schnell gefunden. Nun galt es einen passenden Termin zu finden. Das ist jetzt schon ein Problem. Entweder hat man Zeit und das Wetter ist verbesserungswürdig oder es gibt tolles Wetter und man hat keine Zeit. Beharrlichkeit ist wirklich eine Tugend. Als Berufspendler mit dem Ballon zur Arbeit fahren, würde nach schon nach wenigen Tagen zur fristlosen Kündigung wegen unerlaubtem Fernbleiben vom Arbeitsplatz führen.

Ballonfahrten finden immer gegen Spätnachmittag oder am frühen Abend statt. Daher kommt gegen Mittag – nach Check der Wetterprognose – der Anruf: Habt Ihr Zeit? Das kann durchaus mehrfach so gehen. Nach einer zweiwöchigen Schietwetterphase erhielten wir – mal wieder – einen solchen Anruf, hatten tatsächlich noch nichts vor und waren auch nicht im Urlaub. Die Windrichtung und -geschwindigkeit waren richtig und es gab eine bombige Fernsicht. Let`s get ready to rumble!

Gegen Abend ging es dann in der Au in Herborn los. Der Wind trug uns – wie gewünscht – über die Eiskaut. Aus über 2 Km Höhe blickten wir auf unser Zuhause. Von dort ging es über Greifenstein, Ulmtalsperre, Driedorf, Höllkopf nach Waldaubach. Während der knapp zweistündigen Fahrt (!) boten sich Ausblicke bis Frankfurt und Odenwald, die Rhön und die Eifelmaare hinter Koblenz. Ein sensationelles Erlebnis, welches man nicht so schnell vergisst.

 

Hot Air Balloon at EveryTrail

 

Nach der Landung gab es dann die Ballontaufe. Das ist schon sehr speziell. Erst bekommt man die Historie des Ballonfahrens erzählt: Schwerverbrecher aus einem Gefängnis werden unter einen gasgefüllten Luftsack gesteckt – das ist was wir uns behalten haben. Und dann waren da noch zwei Brüder mit M in Nachnamen und die fliegenden Unterröcke ihrer Frauen. Kompliziert.

Dann gibt es die eigentliche Taufe. Das hat etwas von Voodoo. Ein Gedicht muss man aufsagen. Dann noch Blumen hinter dem Ohr, mit dem Feuerzeug abgefackeltes und mit Bier abgelöschtes Haupthaar. Dazu gab es dann die neuen Namen, die man mit dieser Taufe fortan tragen muss:

Comtess Petra zu Fleisbach, tollkühne Korbbesteigerin von der Herborner Au, Baumwipfelstreicherin am Skilift, zur Landung bei den Windmühlen zu Waldaubach

 

Baron Martin zu Fleisbach (Anm. der Red. Dieser Teil gefällt mir am besten), wagemutiger Brennerfürst vom Dilltal, Schornsteinschleifer zu Driedorf (Anm. der Red Es gibt jetzt mehrere verstörte Driedorfer) und forscher Wiesenlander querab von Waldaubach.

 

Damit haben wir jetzt sämtliche Rechte auf Besitz und Lehen der überfahrenen Ländereien, gleichwohl unsere Nachbarn die Besitzrechte bisher in Frage stellen. Wir stellen gerade unsere berittene Streitmacht zusammen um unsere Ansprüche durchzusetzen. 🙂

Die Pflichten halten sich zum Glück in Grenzen und man muss im wesentlichen den Ehrenkodex der Ballonfahrer einhalten, z.B. einem Ballon in Not mit dem abgeworfenen Seil zur Hilfe kommen.

 

Fotogallerie [Klick auf das Bild]

 

Ein wirkliches ganz tolles Erlebnis, das jeder sich einmal gönnen sollte. Wir danken besonders unserem tollkühnen Piloten Eberhard vom Ballonteam Stahl.

 

Mountainbike-Verbot im hessischen Wald?

Nachdem Anfang des Jahres das nächtliche Betretungsverbot abseits befestigter Wege Einzug in das hessische Waldgesetz gefunden hat, liegt nun die “Version 2.0″ als Gesetzesvorlage vor. Dieses birgt sehr einschneidende Änderungen inbesonders für Mountainbiker:

Radfahrer dürfen gemäss dieser Vorlage nur noch auf festen Waldwegen und auf Straßen im Wald fahren, die „von nicht geländegängigen, zweispurigen Kraftfahrzeugen ganzjährig befahren werden können”. In der Konsequenz kann ich als Mountainbiker einen großen Teil des Waldes nicht mehr befahren. Weiterhin soll das gemeinsame Fahren von mehreren Personen nicht mehr vom allgemeinen Betretungsrecht umfasst sein und bedarf der Genehmigung des Eigentümers. Laufgruppe adé?

Geht es noch? Und nun? Alle Details gibt es im Crosspost auf JeeperMTJ.com. Wehrt Euch gegen diese Lobbyarbeit. Die Menschen dürfen nicht aus der Natur ausgesperrt werden.

Mountainbike-Verbot in hessischen Wäldern? auf JeeperMTJ.com

 

 

Dillenburger Entenrennen 2012

Sie können es einfach nicht lassen – kleine furchtlose Gummienten haben sich wieder in die kalten Fluten der Dill gestürzt beim Entenrennen 2012 in Dillenburg.

 

Hier eine Auszüge unserer Live-Berichterstattung via Twitter #duckrace.

 

 

 

Insgesamt haben 2350 Enten teilgenommen und das Training der letzten Jahre hat sich ausgezählt: Team Eiskaut erzielte den 4. Platz!

 

Zur Gewinnerliste geht es hier.